Kennen Sie Sätze wie diese: "Mein Chef ist ja ganz nett... Aber führen kann er nicht!"

Erfolg ist kein Zufall.

Führen aus dem Bauch
- gut gemeint, aber (oft) falsch -
  bewusstes Führen 
- individuell und differenziert -
 

falsch:

Großzüge Handlungsspielräume überfordern den Anfänger. Er wird zu viel Zeit (ver)brauchen und viele Fehler machen.

Lange Diskussionen im Stile des "Fragend-Erarbeitens" empfindet der Mitarbeiter eher als ein Verlierer-Spiel.

Typ 1:
Mitarbeiter
ist (noch)
Anfänger

richtig:

Der Anfänger braucht fachliche Anweisungen. Die Angst, damit zu gängeln, ist unbegründet: Der Anfänger freut sich über Hilfestellung - und über Erfolgserlebnisse.

Die Gespräche sind knapp und prägnant. Die Ziele werden erklärt, aber nicht lange diskutiert.

falsch:

Aufgaben im Detail vorgeben geht zwar schnell, verhindert aber bald die Weiterentwicklung. Fehlendes Mitdenken ist die logische Folge.

"Keine Zeit für Führungsgespräche" schadet gerade Mitarbeitern in dieser Entwicklungsphase.

Typ 2:
Mitarbeiter macht Forschritte

richtig:

In ausführlichen Gesprächen erkennt der Mitarbeiter selbst, WIE es geht. Erfahrungen und Prioritäten der Führungskraft sollen übernommen werden.

Die Hilfestellung im Detail darf noch nicht zu kurz kommen - der Mitarbeiter ist (noch) kein "Guter"...

falsch:

Vor Forderungen bewahren bedeutet, auf Herausforderungen zu verzichten. Bitte nicht zu früh glauben, dass der Leistungszenit bereits erreicht sei.

Die Detailverliebtheit in der fachlichen Führung wäre eine "Entmündigung" des guten Mitarbeiters.

Typ 3:
Mitarbeiter ist gut

richtig:

Der Schwerpunkt der Gespräche wird verlagert von der fachlichen Detailebene hin zu den größeren Zusammenhängen.

Ständige Verbesserungen werden eingefordert. Die Selbstständigkeit des Mitarbeiters ist der Lohn für die vorherige Investition in die Führungsarbeit.

falsch:

Wie leichtfertig greift die Führungskraft oft in den Entscheidungsspielraum des Mitarbeiters ein?! Eine hohe Frustration ist die Folge.

Die Leine darf auch nicht so lang sein, dass der Mitarbeiter losgelöst von der Unternehmens- politik ein Eigenleben führt.

Typ 4:
Mitarbeiter ist 'perfekt'

richtig:

Weniger Führungsgespräche - die wenigen dann aber engagiert und vor allem fordernd! Der optimale Mitarbeiter ist ein guter Sparringspartner für die Führungskraft.

Für wichtige Unternehmensprojekte ist der perfekte Mitarbeiter die perfekte Besetzung. So lernt er, zu denken wie eine Führungskraft...

Führung ist kein Luxus, den man sich in guten Zeiten leistet.
"Gute" Führung ist ein strategischer Erfolgsfaktor, der geplant wird!

"Mensch ärgere dich nicht"
       oder doch lieber:
Erfolg im Unternehmen durch gekonnte Führung ?!

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